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Immer weniger Bäckereien und Metzgereien in Bayern


Frisches Brot und frische Wurst sind immer schwieriger zu kriegen: In Bayern gibt es heuer ein Viertel weniger Fleischereien und Bäckereien als noch vor zehn Jahren.
Das Handwerk hat einen schweren Stand

Discounter, Supermärkte oder Ketten machen den traditionellen Handwerkern das Leben schwer. Waren 2008 im Freistaat noch rund 8.000 Betriebe in der Handwerksrolle eingetragen, waren es im vergangenen Jahr nur noch 5.800. Das sind beängstigende Zahlen. Die “Geiz ist geil”-Mentalität steckt immer noch in den Köpfen der Verbraucher. Obwohl (fast) jeder weiß, das Industrieware nichts mit handwerklich hergestellten Lebensmitteln zu tun hat. Aber billig ist immer noch angesgagt.

“Da kaufen sich manche Menschen einen Grill für 3.000€, fahren einen SUV der Oberklasse und bestücken ihren Grill mit einem Schweinenackensteak für 99 Cent vom Discounter.”

Etwas Hoffnung geben junge Leute, die neue Ideen haben, das Tier und dessen Wohl in den Vordergrund stellen und dies auch z.B. in den sozialen Netzwerken massiv bewerben. Hochwertig, regional und ehrlich ist ihre Devise. Man kann nur hoffen, das der Verbraucher wieder umdenkt und handwerklich hergestellte Lebensmittel zu schätzen weiß.

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