{"id":1861,"date":"2019-04-22T18:47:05","date_gmt":"2019-04-22T18:47:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/?p=1861"},"modified":"2019-04-22T18:48:14","modified_gmt":"2019-04-22T18:48:14","slug":"das-weissbier-ein-idealer-begleiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/?p=1861","title":{"rendered":"Das Wei\u00dfbier &#8211; Ein idealer Begleiter"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Perfekter Begleiter zu Wei\u00dfwurst und Brotzeit <\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/0000-Weibier-Wei\u00dfwurst.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1862\" width=\"231\" height=\"189\" srcset=\"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/0000-Weibier-Wei\u00dfwurst.jpg 648w, https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/0000-Weibier-Wei\u00dfwurst-300x246.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beim Wei\u00dfbier denkt man meist an Hefeweizen &#8211; ein hefetr\u00fcbes, helles oder dunkles Bier. Hefeweizenbiere haben h\u00e4ufig ein fruchtiges Aroma, das sich bei manchen Marken in einem deutlichen Bananengeschmack und -geruch bemerkbar macht. Das ebenfalls sehr beliebte Kristallweizen ist gefiltert. Wei\u00dfbier wird aus hohen, schlanken Weizenbiergl\u00e4sern mit 0,5 Litern Inhalt getrunken. Weizenbier wird auch f\u00fcr die Herstellung von Bier-Mischgetr\u00e4nken verwendet. Vor allem zu einer bayerischen Brotzeit oder\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spezialitaetenland-bayern.de\/spezialitaeten\/muenchner-weisswurst\/\">M\u00fcnchner Wei\u00dfw\u00fcrsten<\/a>\u00a0schmeckt das Weizenbier. Es bietet aber auch Erfrischung auf Wanderungen oder Radtouren. In vielen s\u00fcddeutschen Gastst\u00e4tten und Bierg\u00e4rten trinkt man vor allem im Sommer den im Alkoholgehalt verminderten\u00a0<a href=\"https:\/\/www.spezialitaetenland-bayern.de\/spezialitaeten\/russ\/\">Russ<\/a>\u00a0oder ein Cola-Weizen, also Weizenbier mit Zitronenlimonade bzw. mit Cola. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> Das Brotgetreide war lange Zeit den B\u00e4ckern vorbehalten <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weizen war fr\u00fcher ein wertvolles Brotgetreide, so dass der Einsatz zur Bierproduktion lange Zeit untersagt war. 1520 verlieh Ludwig X. seinem niederbayerischen Landhofmeister das alleinige Recht, Weizenbier f\u00fcr den Bayerischen Wald zu brauen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Braurecht von Kurf\u00fcrst Maximilian I. an den M\u00fcnchner Hof gebunden. Im neuen M\u00fcnchner &#8222;Wei\u00dfen Hofbr\u00e4uhaus&#8220;, das heutige M\u00fcnchner Hofbr\u00e4uhaus, lie\u00df er Wei\u00dfbier produzieren. Die Nachfrage stieg so stark, dass schlie\u00dflich rund 30 kurf\u00fcrstliche Wei\u00dfbier-Brauh\u00e4user das beliebte Getr\u00e4nk brauten. Als es vor ca. 200 Jahren immer weniger gefragt war, verkaufte das bayerische Herrscherhaus seine Wei\u00dfbierrechte im ganzen Land, weshalb es heute in Altbayern viele Wei\u00dfbierbrauereien gibt. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> <br>Bayern blickt auf jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcck <\/h4>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schareben-2014-5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1863\" width=\"319\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schareben-2014-5.jpg 800w, https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schareben-2014-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schareben-2014-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.weisswurstbayern.de\/wp-content\/uploads\/2019\/04\/Schareben-2014-5-500x330.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 319px) 100vw, 319px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Bayern besitzt die gr\u00f6\u00dfte Brauereidichte der Welt &#8211; ca. 620 Brauereien gibt es hier. Die Qualit\u00e4t und das Ansehen von Bayerischem Bier sind vor allem auf die jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcckzuf\u00fchren. In Bayern ist auch der \u00e4lteste Nachweis des Bierbrauens in Deutschland zu finden: 1935 grub man in der N\u00e4he von Kulmbach in Oberfranken Bieramphoren aus der fr\u00fchen Hallstattzeit (800 v. Chr.) aus. Die \u00e4lteste in Bayern noch bestehende Brauerei ist die Klosterbrauerei Weihenstephan. Offiziell wurde in Weihenstephan im Jahr 1040 n. Chr. mit dem Brauen begonnen. In diesem Jahr gelang es Abt Arnold, der Stadt Freising das Brau- und Schankrecht abzunehmen. Tats\u00e4chlich wurde\u00a0die Braukunst in Weihenstephan aber schon 725 n. Chr. begr\u00fcndet, als der heilige Korbinian ein Benediktinerkloster auf dem N\u00e4hrberg gr\u00fcndete. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"> <br>Das Reinheitsgebot gilt auch heute noch <\/h4>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlie\u00df im Jahre 1516 das bekannte Bayerische Reinheitsgebot. Dieses gibt bis heute vor, dass f\u00fcr Bayerisches Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden d\u00fcrfen. Wei\u00dfbier besteht aus Weizen- und Gerstenmalz, Hopfen und Wasser. Der Weizenmalzanteil liegt bei 50 bis 100 Prozent. Aus dem geschroteten Malz und Wasser wird die Bierw\u00fcrze hergestellt. Diese wird anschlie\u00dfend unter Zugabe von Hopfen gekocht, wobei der Braumeister durch die Kochdauer und Temperatur je nach Rezeptur die Stammw\u00fcrze, d.h. die sp\u00e4tere St\u00e4rke des Bieres, festlegt. Anschlie\u00dfend wird die Bierw\u00fcrze abgek\u00fchlt und in G\u00e4rbottiche abgef\u00fcllt. Durch die Zugabe von Hefe erfolgt die Verg\u00e4rung des Malzzuckers zu Alkohol und Kohlendioxid. Weizenbier ist ein oberg\u00e4riges Bier, d.h. es wird mit oberg\u00e4riger Hefe vergoren, die bei Temperaturen von 15 bis 20\u00b0C den G\u00e4rprozess einleitet.\u00a0 <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p> <br>Die Hefe steigt dabei an die Oberfl\u00e4che des Bieres. Dort bildet sie eine wei\u00dfe Schaumkrone &#8211; daher auch der Name &#8222;Wei\u00dfbier&#8220;.\u00a0 <\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"> Anschlie\u00dfend reift das Jungbier eine bestimmte Zeit in Lagertanks, ehe es filtriert bzw. unfiltriert in Gef\u00e4\u00dfe abgef\u00fcllt wird. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Quelle:<a href=\"\/www.spezialitaetenland-bayern.de\/spezialitaeten\/weissbier\/\"> www.spezialitaetenland-bayern.de\/spezialitaeten\/weissbier\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perfekter Begleiter zu Wei\u00dfwurst und Brotzeit Beim Wei\u00dfbier denkt man meist an Hefeweizen &#8211; ein hefetr\u00fcbes, helles oder dunkles Bier. Hefeweizenbiere haben h\u00e4ufig ein fruchtiges Aroma, das sich bei manchen Marken in einem deutlichen Bananengeschmack und -geruch bemerkbar macht. Das ebenfalls sehr beliebte Kristallweizen ist gefiltert. 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Jahrhunderts wurde das Braurecht von Kurf\u00fcrst Maximilian I. an den M\u00fcnchner Hof gebunden. Im neuen M\u00fcnchner &#8222;Wei\u00dfen Hofbr\u00e4uhaus&#8220;, das heutige M\u00fcnchner Hofbr\u00e4uhaus, lie\u00df er Wei\u00dfbier produzieren. Die Nachfrage stieg so stark, dass schlie\u00dflich rund 30 kurf\u00fcrstliche Wei\u00dfbier-Brauh\u00e4user das beliebte Getr\u00e4nk brauten. Als es vor ca. 200 Jahren immer weniger gefragt war, verkaufte das bayerische Herrscherhaus seine Wei\u00dfbierrechte im ganzen Land, weshalb es heute in Altbayern viele Wei\u00dfbierbrauereien gibt. Bayern blickt auf jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcck Bayern besitzt die gr\u00f6\u00dfte Brauereidichte der Welt &#8211; ca. 620 Brauereien gibt es hier. Die Qualit\u00e4t und das Ansehen von Bayerischem Bier sind vor allem auf die jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcckzuf\u00fchren. In Bayern ist auch der \u00e4lteste Nachweis des Bierbrauens in Deutschland zu finden: 1935 grub man in der N\u00e4he von Kulmbach in Oberfranken Bieramphoren aus der fr\u00fchen Hallstattzeit (800 v. Chr.) aus. Die \u00e4lteste in Bayern noch bestehende Brauerei ist die Klosterbrauerei Weihenstephan. Offiziell wurde in Weihenstephan im Jahr 1040 n. Chr. mit dem Brauen begonnen. In diesem Jahr gelang es Abt Arnold, der Stadt Freising das Brau- und Schankrecht abzunehmen. Tats\u00e4chlich wurde\u00a0die Braukunst in Weihenstephan aber schon 725 n. Chr. begr\u00fcndet, als der heilige Korbinian ein Benediktinerkloster auf dem N\u00e4hrberg gr\u00fcndete. Das Reinheitsgebot gilt auch heute noch Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlie\u00df im Jahre 1516 das bekannte Bayerische Reinheitsgebot. Dieses gibt bis heute vor, dass f\u00fcr Bayerisches Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden d\u00fcrfen. Wei\u00dfbier besteht aus Weizen- und Gerstenmalz, Hopfen und Wasser. Der Weizenmalzanteil liegt bei 50 bis 100 Prozent. Aus dem geschroteten Malz und Wasser wird die Bierw\u00fcrze hergestellt. Diese wird anschlie\u00dfend unter Zugabe von Hopfen gekocht, wobei der Braumeister durch die Kochdauer und Temperatur je nach Rezeptur die Stammw\u00fcrze, d.h. die sp\u00e4tere St\u00e4rke des Bieres, festlegt. Anschlie\u00dfend wird die Bierw\u00fcrze abgek\u00fchlt und in G\u00e4rbottiche abgef\u00fcllt. Durch die Zugabe von Hefe erfolgt die Verg\u00e4rung des Malzzuckers zu Alkohol und Kohlendioxid. Weizenbier ist ein oberg\u00e4riges Bier, d.h. es wird mit oberg\u00e4riger Hefe vergoren, die bei Temperaturen von 15 bis 20\u00b0C den G\u00e4rprozess einleitet.\u00a0 Die Hefe steigt dabei an die Oberfl\u00e4che des Bieres. 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Chr.) aus. Die \u00e4lteste in Bayern noch bestehende Brauerei ist die Klosterbrauerei Weihenstephan. Offiziell wurde in Weihenstephan im Jahr 1040 n. Chr. mit dem Brauen begonnen. In diesem Jahr gelang es Abt Arnold, der Stadt Freising das Brau- und Schankrecht abzunehmen. Tats\u00e4chlich wurde\u00a0die Braukunst in Weihenstephan aber schon 725 n. Chr. begr\u00fcndet, als der heilige Korbinian ein Benediktinerkloster auf dem N\u00e4hrberg gr\u00fcndete. Das Reinheitsgebot gilt auch heute noch Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlie\u00df im Jahre 1516 das bekannte Bayerische Reinheitsgebot. Dieses gibt bis heute vor, dass f\u00fcr Bayerisches Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden d\u00fcrfen. Wei\u00dfbier besteht aus Weizen- und Gerstenmalz, Hopfen und Wasser. Der Weizenmalzanteil liegt bei 50 bis 100 Prozent. Aus dem geschroteten Malz und Wasser wird die Bierw\u00fcrze hergestellt. 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Vor allem zu einer bayerischen Brotzeit oder\u00a0M\u00fcnchner Wei\u00dfw\u00fcrsten\u00a0schmeckt das Weizenbier. Es bietet aber auch Erfrischung auf Wanderungen oder Radtouren. In vielen s\u00fcddeutschen Gastst\u00e4tten und Bierg\u00e4rten trinkt man vor allem im Sommer den im Alkoholgehalt verminderten\u00a0Russ\u00a0oder ein Cola-Weizen, also Weizenbier mit Zitronenlimonade bzw. mit Cola. Das Brotgetreide war lange Zeit den B\u00e4ckern vorbehalten Weizen war fr\u00fcher ein wertvolles Brotgetreide, so dass der Einsatz zur Bierproduktion lange Zeit untersagt war. 1520 verlieh Ludwig X. seinem niederbayerischen Landhofmeister das alleinige Recht, Weizenbier f\u00fcr den Bayerischen Wald zu brauen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde das Braurecht von Kurf\u00fcrst Maximilian I. an den M\u00fcnchner Hof gebunden. Im neuen M\u00fcnchner &#8222;Wei\u00dfen Hofbr\u00e4uhaus&#8220;, das heutige M\u00fcnchner Hofbr\u00e4uhaus, lie\u00df er Wei\u00dfbier produzieren. Die Nachfrage stieg so stark, dass schlie\u00dflich rund 30 kurf\u00fcrstliche Wei\u00dfbier-Brauh\u00e4user das beliebte Getr\u00e4nk brauten. Als es vor ca. 200 Jahren immer weniger gefragt war, verkaufte das bayerische Herrscherhaus seine Wei\u00dfbierrechte im ganzen Land, weshalb es heute in Altbayern viele Wei\u00dfbierbrauereien gibt. Bayern blickt auf jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcck Bayern besitzt die gr\u00f6\u00dfte Brauereidichte der Welt &#8211; ca. 620 Brauereien gibt es hier. Die Qualit\u00e4t und das Ansehen von Bayerischem Bier sind vor allem auf die jahrhundertelange Brautradition zur\u00fcckzuf\u00fchren. In Bayern ist auch der \u00e4lteste Nachweis des Bierbrauens in Deutschland zu finden: 1935 grub man in der N\u00e4he von Kulmbach in Oberfranken Bieramphoren aus der fr\u00fchen Hallstattzeit (800 v. Chr.) aus. Die \u00e4lteste in Bayern noch bestehende Brauerei ist die Klosterbrauerei Weihenstephan. Offiziell wurde in Weihenstephan im Jahr 1040 n. Chr. mit dem Brauen begonnen. In diesem Jahr gelang es Abt Arnold, der Stadt Freising das Brau- und Schankrecht abzunehmen. Tats\u00e4chlich wurde\u00a0die Braukunst in Weihenstephan aber schon 725 n. Chr. begr\u00fcndet, als der heilige Korbinian ein Benediktinerkloster auf dem N\u00e4hrberg gr\u00fcndete. Das Reinheitsgebot gilt auch heute noch Herzog Wilhelm IV. von Bayern erlie\u00df im Jahre 1516 das bekannte Bayerische Reinheitsgebot. Dieses gibt bis heute vor, dass f\u00fcr Bayerisches Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe verwendet werden d\u00fcrfen. Wei\u00dfbier besteht aus Weizen- und Gerstenmalz, Hopfen und Wasser. Der Weizenmalzanteil liegt bei 50 bis 100 Prozent. Aus dem geschroteten Malz und Wasser wird die Bierw\u00fcrze hergestellt. Diese wird anschlie\u00dfend unter Zugabe von Hopfen gekocht, wobei der Braumeister durch die Kochdauer und Temperatur je nach Rezeptur die Stammw\u00fcrze, d.h. die sp\u00e4tere St\u00e4rke des Bieres, festlegt. 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