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Nachfahre einer bayerischen Legende beim Weißwurstseminar

Der Nachfahre einer bayerischen Legende, Harry W. und seine Frau Kerstin, besuchten das bodenmaiser königliche Weißwurstseminar. Anschließend besichtigten sie auch das Weißwurstäquator-Denkmal in Zwiesel. Wie sich später herausstellte ist Harry W. ein Nachfahre der bayerischen Legende Franz Xaver Krenkl. Letzterer machte eine der bekanntesten Aussagen, die in ganz Bayern bekannt ist!

Der ihm zugeschriebene Spruch ist in München zum geflügelten Wort geworden: “Wer ko, der ko!” Das hat der Lohnkutscher Franz Xaver Krenkl (1780-1860) einst ganz dreist dem Kronprinzen und späteren König Ludwig I. zugerufen haben, als er dessen Karosse – verbotswidrig – im Englischen Garten mit seinem Vierergespann überholte.

Krenkl kam ungeschoren davon, doch bis heute gilt der aufmüpfige Kutscher als Sinnbild für Zivilcourage. Dass er das wagte, was ihm eine Generation früher leicht den Kopf hätte kosten können, kennzeichnet die Stimmung seiner Zeit: Ein zunehmend selbstbewusst auftretendes Bürgertum emanzipierte sich von der Vorherrschaft der Wittelsbacher.

Der Kronprinz revanchierte sich freilich auf humorvolle Art: Bei nächster Gelegenheit fuhr er mit seinem gesamten Gefolge vor Krenkls Hofausfahrt, un der Lohnkutscher musste sich gedulden. Jetzt meinte der Kronprinz: “Ge Krenkl, wer ko, der ko!”, womit die Machtverhältnisse wieder hergestellt waren.

Quelle: Merkur.de

Harry W. mit Frau Kerstin mit Weißwurstdiplom am Weißwurstäquator-Denkmal in Zwiesel. Wer ko, der ko.

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