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Sensation im Zwieseler Stadtwald-Tierfoto sorgt für Aufregung

Erstmaliger Bildnachweis eines Wolperdingers in freier Wildbahn.

Um den scheuen Bewohner des Bayerischen Waldes ranken sich viele Legenden. Kaum jemand hat ihn zu Gesicht bekommen. Nur hier und da findet sich ein ausgestopftes Exemplar an der Trophäenwand eines heimischen Jägers.

Laut einer über 200 Jahre alten Überlieferung soll der Wolpertinger aus der Liebelei eines Hasen und eines Rehbocks hervorgegangen sein. Ihre Jungen hatten den Kopf und Körper eines Hasen mit dem Geweih eines Rehbocks. Bald darauf paarten sich auch die anderen Waldbewohner untereinander. So kamen Fuchs und Ente, Hase und Ente oder Marder und Fasan zusammen und deren Junge paarten sich ebenfalls wieder untereinander. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass kein Wolpertinger wie der Andere aussieht.

Der Wolpertinger ist ein genügsames Tier. Er ernährt sich hauptsächlich von heimischen Kräutern und Wurzeln des Bayerischen Waldes. Hin und wieder frisst er aber auch kleine Insekten. Für Menschen ist er ungefährlich. Jedoch sollte man sich vor seinem Speichel in acht nehmen. Berührt dieser nämlich die Haut, beginnen dicke Haarbüschel an dieser Stelle zu sprießen. Fühlt sich der Wolpertinger bedroht, so spritzt er wie ein Stinktier eine übel riechende Flüssigkeit auf seinen Angreifer ab. Der bestialische Geruch kann weder mit Seife, Deodorant oder Parfüm entfernt oder überdeckt werden, verschwindet aber nach genau sieben Jahren wie von Zauberhand.

In Zwiesel wurde nun erstmals mit einer Fotofalle ein Wolperdinger bei einer seiner Wanderungen im Bild festgehalten, was einer riesigen Sensation gleichkommt. Wo der Wolperdinger in die Falle gelaufen ist, wird stren geheimgehalten.

Foto: Gesellschaft zum Schutz gefährderter Widtiere (GzSgW)

Quelle: https://www.bayern-lese.de/index.php?article_id=453

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