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Tatort Weißwurstäquator-Denkmal – Ein Krimi rund um Zwiesel

Das bekannte Weißwurstäquator-Denkmal in Zwiesel spielt im Krimi der Autorin Karin Holz eine bedeutende Rolle. Ein aussergewöhnlicher Krimi

Die Süddeutsche Zeitung schreibt am 10.5.2019:
Völlig aus der Ermittler- und Ermittlerinnen-Reihe fällt in jeder Hinsicht „Herbstfinsternis“ (Südost-Verlag, 2016) von Karin Holz. Sie erzählt aus der Perspektive der Täter, die „Whodunit“-Frage ist fürs Erste geklärt. Eine Gruppe von Männern hat den Tod einer Frau verursacht und will den Fall vertuschen – es entwickelt sich ein Psychodrama zwischen allen Beteiligten sowie einem Unbeteiligten, der den Männern auf die Schliche gekommen ist. Schon das ist spannend. Außergewöhnlich wird der Roman durch einen weiteren Protagonisten: der Bayerwald zwischen Zwiesel und Arber. Hier treibt sich schon seit Jahren im Herbst ein kolossaler Hirsch herum. Täter und Mitwisser wollen den Zwanzigender erlegen – eine Adalbert-Stifter-würdige Metapher für Schuld und Sühne. Die Schilderungen der Natur und der Pirsch sind atemberaubend, auch für Nichtjäger, sie erinnern von Ferne an Jack London, Ernest Hemingway oder an filmische Wildnisepen wie „Jeremiah Johnson“. Holz‘ Kunst besteht darin, die Dramen der Innen- und Außenwelten so detailliert zu beschreiben, dass ihre Spiegelungen kaum merkbar sind. Nicht nur ein Krimi, sondern Literatur. Horst Kramer

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